Band 
Sechster Theil.
Seite
610
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Llo Geschichte der Streitigkeiten

ches sonderlich Salig in dem schon oft- gerühmtenBries cle Lukvcbianiün» -mrs Lnr^cbem erwiesen-Man vergeße nur nicht, daß die chalccSouLfthe Syno'de ihre Meinung durch den Zufa; deurlich gnug erk'a'ret, in dem sie die beyden Lehrsaze: durch die^Verei'niguug ist Sie Verschiedenheit ()---<x^«) der psatN'r"e» nicht aufgehoben, sondern vielmehr die Eigen'schuften einer jeden beibehalten, und zu einer Pce«son und Substanz vereiniget worden, und, Christusist nicht in zwey Personen zu theilen, oder zu rreii'nen, sondern einer und ebenderselbe Sohn, u. s. f-hinzufügten, welchechinrcichcnd waren, die gedachtenfeierlichen Wörter zu besiinimcn.

§. Lvm.

Dieses alles vorausgesezt, können wir drit-tens nun die Bestimmungen der Streitfragennach unsern Einsichten selbst vortragen:

r. Es wurde nicht geftaget, ob die Erkant-nisquelle der Lehre von der Person Christi dieheilige Schrift sey? welches beyde Theile zuga-ben, auch nicht, ob man bey dem Vortrugderselben, um Neuerung zu vermeiden, den al-tern Kirchenlehrern folgen müße? welches wie-der beyde Theile behaupteten, endlich auchnicht, ob die zu Nicaa abgefaßte Glaubens-formel eine beyzubehaltende Lehrvorschrist sey?welches ebenfals von beyden Seiten als ausge-macht angesehen wurde; sondern, theils, ob dieWechselsweise genehmigte oder verworfene Leh-ren und Ausdrüke dem biblischen Lehrbegrif ge-mas sind? welches denn Wechselsweise vernei-net und bejahet wurde; theils, ob man denenVatern folgen müße, welche von einer, oderHon zwey Namrm in Christo geredet? da

denn