650 Geschichte
x. I45Z. 5) der cxxm. (Gn. chXXXXVl.) x. !2Z4ian die Kaiserin Eudokia, vom iZ.Jun. 45z. Wahr-scheinlich schmeichelte sich Leo mit der Hofnung, daßdie Prinzeßin sich durch seinen ersten Brief bekehrenlaßen, welches doch nicht geschehen war, und bat sieiczt, ihr Ansehen zur Bekehrung der Münche anzu-wenden, daß diese ihre schändliche Lästerungen undblutige Thaten bereuen, dem Schlus von Chalcedon bei-treten, und so wol denNestorium, als denEurpchen'mit dem Dioskuro verdammen sollen: 6)DerLXX!^-(Gu. l.XXXXVIl.) x. I2z6. an die Münche vonp^läsiina, der um eben die Zeit geschrieben worden.Das merkwürdigste ist wol des Leo Vermuthung, daßdie schlechte Uebersezung seines Briefes an LlaviannMin die griechische Sprache die Münche zu Misverständ-nißcn verleitet. Sonst ist der Brief theologisch, do-gmatisch und polemisch wider Nestorium und Eurf-chem. Gegen das Ende redet er von der Rebellionund den begangenen Mord- und andern Schandthaten, :und ermähnet die Münche, davon abzustehen: 7) dercxxvi. (Qu. xcix.) p. 1245. an den Kaiser Mar-cianum, unter dem 9. Jcnner 444. Danksagung vordie in Palästina wiederhergestellte Ruhe und Wieder-einsezung des B. Juvenalis. 8) der LXXVII.
6.) p. 1246. an den B. Juli'anum von eben diesemDato und Inhalt. Hier heißt es vom Kaiser, guoä
. — >— «onsclros, guo5 xerüstia lmereticae s-,Istrstis >U"vsterac, sci stnirarem revocrvir: g)
der cxxxix. (Gu. cx.) x. 1285- an den B. Juve-nalein von Jerusalem vom 4. Septembr. 454. einGlükwunsch zu der Wiedererlangung des bischöflichenStuhls, nicht ohne bittere Vorwürfe wegen des ehe-maligen Betragens, sonst von theologischem AnhakstSo viel von den Urkunden.
Es fehlet aber auch nicht an Berichten der Ge-schichtschreiber. Unter diesen ist Evagrius der vor-nehmste. In seiner Lirchenhistorie llär. II. ca/>. 5 -x. c68- lgg> erzehlet er diese Begebenheiten in denHauprumsianden so, wie es von uns geschehen. Wirfügen nur hinzu, daß er meldet, der Münch Theodorsius sey vorhero von seinem Bischof aus dem Klosterqesaget und da er nach Alexanderen gegangen u»dDioskurum angegriffen, dieser ihn sehr schimpflich ausder Stadt schaffen laßen. Evagrms bezeuget n»r