Band 
Sechster Theil.
Seite
653
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der monoph^sicischm Streitigkeiten. 6§z

auf vorhergegangene Befragung des bekamen Säukn-bcwohners Gimeon den heiligen Euthymium holenlaßen und sich hierauf mit der katholischen Partheivereiniget, zwar viele von den bisherigen Anhängerndes Tbeodosii zur Nachfolge gereizet; doch warenauch gnug Manche übrig geblieben, die in ihrer Ab-sonderung beharret. Von viel geringerer Zuvcrlaßig-keit ist eine andere alte Erzchlnng von einem andernalten Mönch Gelasio, den Theodosius auch zu vcr-führen gesucht, in den von Totester ra,. I. monimenr.cceleüae Lraecas herausgegebenen gpoxstllwAmst. pa-num x. 414. lgg. Das Beste ist, daß Wir gar nichtsneues daraus lernen können, als was die Person desCelasii betrift und dahero unerheblich ist. Unterdes,sen siehet man doch, baß der Lern, sehr groß und wich-tig gewesen seyn mus, weil die Legendenschrciber den,dem Theodosio von ihren Heiligen geleisteten Wider-stand zu den Heldenthaten rechnen. Cs fehlet auchnicht an ähnlichen Nachrichten, von Personen, die beydieser Gelegenheit Märtyrer worden, bey denen wiruns nicht aufhalten wolle». Man lese unter andernpim'i äs 8. ^lsisnüsto systoZen histoi'icsyi, in den skk.83 . ro,. Ist iul. x. 228. und Bestands äs 8. 8cvens-no eommentsr. cbendas rom. lll. sebr. zi. 246. stzg.

Anm. 2. Zur Erläuterung unserer Erzehstmg haben wirnoch beizufügen: einmal, daß die Chronologie, wennman bey den Hauptumstandcn bleibet, wenig Schwie-' rigkeit habe. Da der Lern, angegangen, ehe noch Iu.venasts von Thalcedon zurükgekymmen, und Theo-dostus zwanzig Monat das sich angemaßte Bißthumzu Jerusalem verwaltet, so ist die Rechnung sehr rich-tiq, daß der Anfang in das Ende des,J. 451. und dasEnde der Unruhen in die Mitte des I. 45z. zu ftzen,womit auch des Leo Briefe übereinstimmen, nur musman nicht vergeßen, daß Leo immer erst selbst Nach.richten erhalten müßen, mithin spater von Dingen re-det, die in Palästina eher vorgefallen. Von einigenkleinen Schwierigkeiten s. Tr'stemont ro«. XV. p. ye;.Zweyten«, daß das, was aus dem Leben des Eurhy-mii von den unangenehmen Schiksalen der kaiserli-chen Familie im Occident anAführet worden, durchanderweitige Berichte bestätiget werde, mithin auch,da der Einfall des wandastschen Königs Genst'ri'chs

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