670 Geschichte
geflüchteke Bischöfe au» Aegppten. Troß, vollerVertrauen auf die kaiserliche Hülfe.
17. Der LXVI. (Gu. LXXV.) y. lZ2i. an K. Leovom l. Dec. 457. Dieses ist ohne Zweifel die Ant-wort auf des K> Leo Ausschreiben an die Metropoli-ten, und voller Feuer. Die Antwort ist leicht zu er-rathen. Die Schlüße von Lhalccdon dürfen nichteinmal auf das neue untersucht werden; es sey un-recht, daß dieses verlanget werde. Timorheus kannicht nur wegen der Kezerei; sondern auch wegen derbegangenen Verbrechen nicht gedultet werden.
18. Der LXVll. (Gu. LXXVI.) x. 1926. an, V-Anatolium, von eben dem Dato. Man mus dasAnsehen der Synode von Lhalcevon behaupten: denMörder aus Alexanderen verjagen, und die verjagt«Bischöfe untersiüzen.
iy. Der LXVlll. (Äu. LXXVll.) p. 1928- an dieL 7 um. 16. gedachten Bischöfe, von eben dem Dato.
20. DerLXX. (Gu. LXXX.) x. lZZ5. an eben die-selben vom 21. Merz 458- Leo ermähnet, alle neueUntersuchungen zu verhindern. Er will aber, weiles der Kaiser befolen, einen Gesandten an Hof schi-ken.
21. Der LXXH. (Gn. LXXXH) x. »999. an denK. Leo, von eben diesem Dato, eine sehr wichtigeUrkunde. Aus ihr lernen wir, daß der Kaiser ein«Unterredung zwischen beiden Partheicn gesucht undvom B.Leo verlanget, durch Abgeordnete daran Theilzn nehmen. Dieser erkläret sich, daß er weder mitKezern in einige Vereinigung treten, noch die gering-ste Aenderung in den Schlüßen zu Lhaleedo» verstat-ten könne; doch wil er aus Gehorsam Abgeordnet«schiken.
22. Der LXXIV. (<Lu. LXXXIII.) p. 194z. an K-Leo vom 17. Aug. 458. Hiedurch empfichlet er seineAbgeordneten, die beyden Bischöfe, Domirianum undGemmianum. Er schilt sie nicht, um mit andernüber die Glaubenslehren zn unterhandeln, sondern nurden Kaiser zu bitten, daß das Ansehen der Synodevon LbalceSon erhalten werde. Leo schreibet sehr'heftig gegen den Timocheum, und gegen alle etwavorzunehmende neue Untersuchung.
29. Der LXXV. (Gu. LXXXIV.) y. IZZZ. an denK. Leo, von eben diesem Dato, lateinisch und grie-chisch-