Band 
Sechster Theil.
Seite
756
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??6 Geschichte

Amii. s. Aus der Derglerchung dieser Berichte ist sich^bar, daß Petern ein zweifach Verbrechen zur Lastleget worden: einmal, die Kezerei, und zwar eu>eKezerei, wegen welcher er schon als Diakonus v-:r»dämmt worden, und das kan keine andere seyn, a-^der Widerspruch gegen die Synode von Lhalceoolrihernach der Ehebruch. Dieses ist in dem Verstand j»nehmen, daß er sich zum Bischof einer Kirche bestelle»laßen, die schon einen rechtmäßigen Bischof hatte?wenigstens in den Augen seiner Feinde.

IV. Durch eben diesen Befehl des K.no wurde Timotheus Salofaciolus wiederaus dem Kloster auf den bischöffichen Stuhl ge<hoben, ja es kamen Skrafbefehle, sich mit ih^zu vereinigen. Von ihm wißen wir in diesigPeriode nur zwey Umstände. Erstlich da eroffenbar mit Akaeio und dem Stuhl zu Rdtöin gutem Vernehmen lebte, und ihre Unter-stüzung suchte, um den gefährlichen Peter an§der Stadt zu schaffen, so bequemte er sich, denbishero in den Kirchenbüchern gebliebenen Naß*wen des Dioskuri anzustreichen; blieb abe^doch bey den gelinden Grundsazen, und diesemache»! es begreiflich und wahrscheinlich, daßzu stiller Zeit Die Ruhe nicht gesiöret worden-

Anm. S- die Berichte des Akacii §. XVk. I. 2.plicii §. XVI. I. g. 4. 5. 6. 7. Des Felix Num. 'l:16. Evagrri §. X VII. I. 4. Liberati Vcum. H btV- des brevie. L 7 um. in. des TheophanisIV. und des Victor Num. V.

V. Zweytens erwies er eine besonderSorgfalt, zu verhindern, daß nach seinesTod nicht etwa ein Bischof von der Gegenpa^thei gesezt würde. Er erläßet deswegen eine

eigne