Band 
Sechster Theil.
Seite
811
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der monophvsitischen Streitigkeiten 8n

"den beiden Irtümern, die dem Nestono UNSEutychi beigeleget werden, widerspreche, unsbehaupten, daß da der Kaiser schlechterdingskeine neuen Glaubensartikel gemacht, er auchdie Gränzen der kaiserlichen Macht nicht über-schritten. Sieglauben, daß das Still schwel-gen von der Synode zu Chalcedon und demBrief des Leö, und die Auslastung der durchdiese Vorschriften befolnen Redensarten ausZwey Naturen kein Verbrechen sey, keinenTadel verdiene, da es das schiklichste Mittel ge-wesen, den Frieden wiederherzustellen, ohne daßirgend ein wahrer Lehrsaz von der Person Chri-sti verleugnet werde. Sie machen endlich dar-aus den Schlus, daß die üblen Folgen nichtdem Kaiser, sondern dem Eigensinn und blin-den Eifer beider Partheien zuzuschreiben seyn.

Avni. Von denen, welche wider das -Henotikon geur-theilet, halten wir unter den Römischkatholischen denL 7 acalem Alexander vor den besten, m.deßen. WKor. eceles^c. V. nicht allein ca/>. III. §. 4. sondernauch in einer eignen Abhandlung; <M. XViil. x. Z28.sgg. die beiden Säze sehr deutlich ausgeführet sind,-daß daßelbe orthodox sey, und daß es wegen seinesVerhältnißes gegen die chglcedomsche Synode zu ver«werfen. Ihm sind beizufügen Baronius «nnsl. ecclel^F»», 06 ^ 6 l.XXXII. §. Z4- lg. s?etav. sto^msc. tlieol.'«lc incsrnrt. Wr. I. cs/>. 16. §. 7. Pagr die. «M.cccei.xxxll. §. S2. üjg. Tillcmont rc>W. XVI. p.Y27. Unter den Protestanten dürste WernsdorfsÄiss. äs lienokieo Xenonis 1697. I/ly. Uttd in derSam«,llung feiner llilst wol die wichtigste Schrift seyn, diegegen daßelbe herausgekommen, wie wol Baltb. Be-L>el zu Srrasb. 1665. eine Abhandlung 6s Xenon!«benocico herausgegeben, Unter denen , welch» dieses«Henotikoir vertheidiget, ist Forbese inürucr. tkeol.m. E. 9. sch tSt». n, oxer. x. 107. vielleicht der

älteste.