844 Geschichte
„die Genehmigung des Hei,ocikons, nicht deutlich und„gerade heraus der Synode das An-ichon» gesagct.„Diese wurden denn Akephalt, d. i. ohne Oberhaupt„geneimet, weil sie nicht mit ihrem Patriarchen in Ver-bindung blieben, sondern ihren abgesonderten Gottes-dienst hatten. Daher wurde Perer, da er sahe, daß„in seiner Gemeinde so manche Spaltungen entstanden,„genötbiget, die Synode öffentlich mit dem Anarhem«„zu belegen. Er nahm daher zugleich das Honorikon„an und sprach über die Synode das Anarkema. Aber„dadurch ließen sich nicht einnial die Akephali bewegen,„mit ihm die gottesdienstliche Gemeinschaft zu halten,„weil er ini Anfang die Vereinigung angenommen hatte,„ohne die Synode zu verdammen/'
Mit allen diesen Nachrichten sind denn die schon ge-machten Briefe der römischen Bischöffe zu verbinden, diewir aber hier nicht ausziehen wollen, damit wir nicht ge-nöthigt werden, solche Auszüge zweimal mitzutheilen.Es wird sich auch unken finden, daß wir aus ihnen nichtsmehr lernen, als wir schon aus den Berichten der Ge-schichtschreiber wissen.
2lnm. 2 . Aus diesen Berichten lernen wir nun verschiede-ne Begebenheiten kennen, die aber nicht wol alle von glei-chem Gewicht zu seyn scheinen. Dieses ist wol außer al-lem Zweifel, daß zu Aleranvrien drey Partbeien ent-standen. Der gröste Theil hielt es mit dem B. PecerMongo, und nahm daher das Henotikon an; alleinviele verwarfen dieses-Henotikon, und diese waren enr-rveser heftige Freunde der Synode von Lhalcedon,oder heftige Feinde derselben. Diese beißen ALephaliund nach Liberaci Versicherung bekamen sie ihren eignenBischof von ihren Glaubensbrüdern in Palastina, Ie-saiam. Dieses halten wir vor das wichtigste. Nächst,dem halten wir es vor sehr glaubwürdig, daß es auf al-len Seiten an Verfolgungen und an Gewaltthätigkeitengegen die Gegner nicht gefehlek.- Allein die Frage: obdie Klagen gegen den B- Pokern gegründet gewesen, daßer sich bis zum Anatbema gegen das Concilium vonThs-lcedon zwingen lassen, daß er sich an SalofacioliLeichnam vergriffen, dieses ist eine Frage, die von einerandern lediglich abhänget: ob wir den Geschichtschrei-bern, die offenbar seine Feinde waren, mehr glaubenwollen; als ihm. In der römischen Kirche wird diese
lezkers