der monophyjrcifchen Streitigkeiten. 649
welchen Leqmen tom, II. p. 728. anführet lind beurthei-let; die Srirre von Gelasio.
IV. Der K. Zeno sezte an seine Stelle Pe-ter den Garber, welcher nun zum dritten maldir Stelle eines Bischofs von Antiochien erhielte.Es ist gewis, daß er vorhero das Henotikonannahm und deswegen auch mit Peter Mongoin bre kirchliche Gemernschaft trat. Er solle zwareben das auch mit Mario thun, seine größtenFeinde aber, die Bischdsfe von Rom, gebendiesem das Zeugins, daß er irtemals sich mit demGärber in diese Verbindung emgelaßen.
V. Dadurch muste nun das Feuer auch imOrient ausbrecben. Wir finden hier nicht, daßdre Feinde der Synode von Chalcedon darüberMisvergnügen geäußert, aus den spätern Be-gebenheiten aber ist allemal klar, daß auch vondiesem sich eine Parchei erhalten, welche demHenoriko sich widcrsezet. Hingegen geschahedieses von den heftigern Vertheidigern derselben.Man verlangte nun von den morgen laudischmBischdffen, das Henotikon zu unterschreibenund die beyden Peters vor rechtmäßige Bischössevon Antiochien und Alexandrieri zu erkennen,Zwey Stücke, die nicht zu trennen. Man istauch wol einig, daß der allergrdste Theil sich da-zu bequemet, wie von den meisten Bischdffen da-maliger Zeit nicht anders zu erwarten war.
VI. Andere hingegen ließen sich lieber ab-sezen. Ihre Zahl war nicht klein. Noch ande-re aber verließen selbst ihre Gemeinden. Nachdem Urtheil der römischen Bischöffe warnun hier-
vi. Theil. Hh h an