der monophysitischen Stremgkeiten. 867
den Gottesdienst halten mögten. Deswegenwaren ViMlis und Misenus, daß sie, auch ge-zwungen, eingewilliget, ihrer Aemter und derKirchengemeinschaft beraubet worden. Dieseswäre nun wider alles Völkerrecht, und da Ke-lch keine Geländen am kaiserlichen Hof habe, somüße er es schriftlich melden, daß der apostoli-sche Stuhl mit dem schon ehemals verdammtenund neuerlich durch einen Synodalschlus ver-worfenen Peter von Alexanderen niemalsGemeinschaft gehabt habe; noch haben werde.Der Kaiser solle selbst urtheilen, ob die Gemein-schaft des heiligen Apostels Peter, oder desalexandrrnrschen Peters vorzuziehen sey?Peter sey nur von einem Bischof eingeweihet,unfeine Absezung selbst vom Akaeio, wie dieabschriftlich beigelegten Briefe von ihm anSimplicium zeigten, selbst genehmiget worden.Akacius Mißbrauche des Kaisers Nahcken, sei-ne eigne Ausschweifungen damit zu bedeken: ersey dem Kaiser so wenig, als der Orthodoxie ge-treu. Weil nun dieser so viel wider die Vor-schriften der Kirchenvater begangen und den ieztlobe, welchen er selbst verdammt und von demrömischen Stuhl verdammen laßen, so habe erihn durch den Tutum, der römischen KircheAdvocaten, wißen laßen, daß er ihn der Kirchen-gemeinschaft und seines Annes eniseze. Felixverlanget nichts geringers, als daß Zens diesesalles aus dem, den göttlichen Befehlen schuldi-gen, Gehorsam, genehmige.
Zu 2
Anm.