Band 
Sechster Theil.
Seite
880
JPEG-Download
 

88c» Geschichte

/a/ri pspse <le evltsnäs communione Xckicü, mitls sllorientsles episiopo:, und am Ende stehe: expiicit bk-6el'>/r: cle evusnels communione Lcscü: daß dieser Beiesvon verschiedenen, und auch ein Stück deßelben oonGvaüano, jedoch ebenfals umer dem Nahmen des Ee-lasii, angeführet werde. Unterdeßen aber glaubet Mas-se:, daß dieses ein Fehler sey, weil der ganze Brief soabgefaßer, daß er voraussetzet, damals seyen K. Aeno,pererMongus und Äkacms noch am Leben gewesen, dadoch alle drey eher gestorben, als Gelasius Papst worden.Bevve Bordersaze sind unleugbar und darauf baue- dennMasse: seinen ^chlus, nicht Gelasius, sondern Felix seyder wahre Verfaßer dieses Schreibens. Ihm sind diemeisten neuern beigerreteu, sonderlich Rubels in dem un-ten noch mehr zu »uzenden Büchelgen lle uns lenccnüallamnstionis in Xcgcium. Bianciiini faiide eben dieGründe, daß Gelasius nicht Verfaßer seyn könne; glaub-te aber auch nicht, daß Felix es sey; sondern muthmas-sete, daß es die Arbeit gar keines römischen Bischofs,sondern eines gemeinen Geistlichen sey, der die Sache desFelix zu vertheidigen gesucht- Die Gebrüder Balleriniin der, dem dritten Theil von ihrer Ausgabe der Werkedes Leo vorgesczten Abhandlung ste colieSt. csnon. /m» t.II. ra/,. XI. F, 9. g. i;o. vertheidigen die Anzeige derH uidschi ifren und älterer Zeugen, baß Gelasius dasWerk geschrieben. Dieses scheinen sie uns gewis genuggemacht zu haben, daß die bloss Chronologie nicht zurei-che, den Felix vor den Verfaßer zu halten, nicht alleinohne alle, sondern auch wider alle Zeugniße der Alren.Ihre Muthmaßung aber, daß Gelasius diese Schriftzwar abgefaßet, aber nicht in der Absicht, sie so bekannt zumachen; sondern vielmehr indem unten anzuzeigendentrsüstu cle snatkemstls vinculo, sie in ihre rechte Gestaltgebracht, ist zwar nicht auf Unmöglichkeit gebauet, aberauch nicht erweislich. Wir würden immer LiancbiniMeinung vorziehen. Maffei bekennet selbst, was der Augen-schein jeden belehret, daß im Grund die ganze Schrift eineRhapsodie sey, in der eine unerträgliche Wiederholung ei-ner Sache, und eben so unnüze Schwazhaftigkeit herrsche.Hieraus kan man nun auf die Glaubwürdigkeit diesesStücks schließen. Sie kau unmöglich eben die seyn, wel-che die andern Briefe des Felix verdienen.

H. Nach