8-r Geschichte
ihm unter den Werken des Leo herausgegebenen rö-mischen coäice esiwnum, und denn von Ballerini ittihrer Ausgabe r„«. lil. p. zog. lgg. unter dem Titel:pärrsüouls oräo, bekannt gemacht worden. DieseMiget unmitteibahr mit Dioskuri Absezung an, undhöret mit dem auf, was kurz vor der römischenVerdammung des AkaciL vorhergegangen. Diezweyte ist nun die, welche, wie wir oben gesagethaben, Girmond zuerst drnken laßen und nachher»in di,e neuern Lonciliensanilungen, seit dem P. Lab-der aufgenommen worden. Sie fanget von Ne«storio und Luryche an, und gehet bis zur Ver-dammung des Akacii, wie hier Num. i. zu fehen.In der Handschrift von Vecöun, aus welcher esGirmond addrukcn laßen, und in einer vaticanisckeirführet es die Aufschrift: 6estg äe nsmins derTitel aber , den Sirmond vorgeftzer : breviculvr lösto-lilie Lur^cliianistsrum , ist gewöhnlicher und bekannter.Die dritte unterscheidet sich von der zweyten nurdurch den von uns gelieferten Zusaz N»m. 2. und die«se «st in der Samlung der päpstlichen,Briefe, die zuParis 1591. gedrukt worden, ro»». I./>«r. 2. p. 142.zu finden: den Zusaz aber hat Mnnsk am a. <p. zuerstin die Esneiliensamlung gebracht. Der wahre Ver«faßer ist wol unbekannt, eben so als woher diese Ver-schiedenheit herrühre. Pagi äußert den Gedanken,daß der Verfqßex seine Nachrichten aus demLibevatogenommen, wodurch denn nicht allein sein Alter sehrverringert, sondern auch seine Glaubwürdigkeit ganzaufgehoben werden würde. Denn wozu sol die zweyteHand dienen, wenn wir die erste selbst haben? Es istviel wahrscheinlicher, daß ein römischer Schriftstellerund zwar zu der Zeit, da die Handel wirklich gescha«hen, diesen Aufsaz abgefaßet, und der Ballerini Muth-maßung, daß Gelasms dieses gethan, ist gewisglüklich. Wenn man die Briefe des Gelasii mit die-sem Aufsaz vergleichet, so muß man erkennen, daßentweder Gelasms Verfaßer ; oder das Werk einAuszug aus den ersten sey. Wenn Gelasms der Der«faßer ist, so kan freilich wahrscheinlich seyn, daß eres zweimal gemacht, einmal kürzer, hernach weit«läuftiger. Hingegen würde uns der Zusaz L 7 um. s.immer verdächtig bleiben, so, wie er an sich sehr un-erheblich ist. n.Eva-