Band 
Sechster Theil.
Seite
898
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8-8 Geschichte

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M. LibeMtNs hat eine sehr vollständigeErzehrung geliefert, aus welcher wir verschiede-ne Umstände und ihren Zusammenhang lernen,Nachdem er gemeldet, daß Johann Talajavon Calendio erkannt worden, so fahret erfort:Talaja empfieng von Calendio ein,>Synovalfürbitteschreiöen und adpellirte an denPapst Simplicium, so wie ehemals Äthana-sius gethan. Er überredete ihn, zu seinem Be-rsten Akacio Vorstellung zu thun; wozu Sim-,Plicius vollkommen bereit und willig war.Akacius nahm diesen Brief an und antworte-te schlechthin, er kenne keinen Johann alsBischof von Alexandrien ; den Perer Mon-gum habe er Kraft der Vereinigungsformeldes K. Zeno zur Küchengemeiuschaft ange-nommen; daß er aber solches ohne Vorwißendes Stuhls von Rom gethan, dieses sey aufkaiserlichen Befehl geschehen, um die Einigkeitder.Mrchen herzustellen. Da Simpliciusdiese Antwort erhalten, wurde er , darübersehr empfindlich und meldete ihm zurük, daßer sehr übel gethan, einen Kezer wider die Mei-nung des apostolischen Stuhls zur Kirchen«gemeinschaft zu laßen. Denn ein Mann, derals ein (geistlicher) Ehebrecher durch gemein-schaftlichen Schlus verdammt worden, müßeauch durch eine gemeinschaftliche Synode los-gesprochen werden. Uebrigens aber seynicht gnug, daß Peter bekenne, er stehemit der katholischen Kirche in Gemeinschaftnach dem Henouko, sondern er müße es thun,

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