ioz4 Geschi^tt
einige Abgeordnete, Cresconium und Ger-maninn, von denen jener zu Todt, dieser zuCapUK Bischof gewesen seyn soll, mit dem Ab-gesandt des König Tlstederichs, Feste, nachConstanlinopel abschrkte, und an den KaiserAnüstasium schrieb. Wir wißen davon nurwas weniges. Im Anfang bestand B. Ana-stasins auch auf die Ausstreichung des Nah-mens des Macii, es scheinet aber, daß er da-von würde abgestanden seyn, wenn er langergelebet hatte. Dir Unterhandlungen bezogensich auch auf die Kirche zu M'Midrien.Alles kam wol darauf an, was V. Anasia--sius nach Zurükkunft der Gefanden gethanhatte. Allem diese fanden ihn schon verstor-ben. So wurde die Hofnung eines billigenFriedens vereitelt.
Anm. Bei dieser Begebenheit sehen wir erstlich auf dieNachrichten, die uns überliefert sind. Wir habenaber hier zum ersten einige Urkunden. Und diese sind:
i. Des B. Anastasii Schreiben an den KaiserAnastasium, bei Mansi rom. VUl. p. 288- Mitehrerbietigen Ausdrüken und Lobsprüchen der Gottse-ligkeit des Kaisers, redet er von der Pfli cht, der Spal-tung ein Ende zu machen. Er bittet, doch zn befeh-len, daß der Name des Akacn nicht mehr in der Kir-che genennct werde; welches freilich so viel ist, alsdie Änssireichung. Mit Bescheidenheit redet er vomVerfahrendes römischen Stuhls, als welcher dazugenöthiget worden, wie die beiden Gesunden, Lresco«nius und Germanus, ihn genauer belehren würden.Hierauf bittet er, daß der Kaiser die Alexandrinerdurch sein Ansehen und göttliche Ermahnungen zumkatholischen Glauben zurückbringen möge. Man habesich wegen der Personen, welche Akacius getaufet,oder zu Priestern geweihet, nichts zu besorgen, weilnach den Grundsazen des Kirchenrechts beide Artenvon Handlungen gültig seyn könnten.
2. Diese-