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Praxis geometriae : worinnen nicht nur alle bey dem Feld-Messen vorkommende Fälle, mit Stäben, dem Astrolabio, der Boussole und der Mensul, in Ausmessung eintzeler Linien, Flächen und ganzer Revier, welche wenn deren etliche angränzende zusammen genommen, eine Land-Karte ausmachen, auf ebenen Boden und Gebürgen, wie auch die Abnehmung derer Höhen und Wasser-Fälle, nebst beygefügten practischen Hand-Griffen, deutlich erörtert, sondern auch eine gute Ausarbeitung der kleinesten Risse bis zum grösten, mit ihren Neben-Zierathen, treulich communiciret werden / von Joh. Friedr. Penther
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32
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Tab. XII.

Fig.23.

8-284-

Fig.24.

§.285.

Fig.a/.

IZ.26.27.

S- 5 «!' I 32_Pars I. Cap. III. Sect. II. _

weise etwas Papierzum anleimen stehen,und verrichtet die Leimung,so wird ein Cubus draus.DleLimence, df, und wo sonst Papier stehen bleibet, müssen gleichfalls mit einer Circm-Sp'tze eingedruckt werden, wegen accurater Biegung desjenigen Papiers,so angeleimt wer.den muß.

, T Die dritte Aufgabe.

Ein Octoedrum sltiß Papier zu Forrnitm Fig. 23.

Tfiangulum tequilaterum a b c, theilet/edes Latus in zwey Theilern llee.**** ziehet de,e f, undfd.izusammen, drausmacht man in Grösse des 'Friangull a b c.ein anderes unterwärts d g h, dergestalt, ba§ das Latus d g, ein halbes Latus des Triangela b c. berühre, drauf theilet man die Latera g h und d h, ink und i, ziehet die Linien a k»ki,ia zusammen, und schneidet die Figur aus,auf der Art, wie oben gesagt worden , ne>mlich bafj immer, Wechsels-weise, Papier stehen bleibe und leimet sie zusammen, so wird einOctoedrum draus.

Die vierdte Aufgabe.

Ein vodecaedrum aus Papier ZU Förmchen. Fig. 24.beschreibet in einem Circul ein Fünff-Eck a b c d e, ziehet aus denen Ecken die blinder** Linien a c, a d, b d, b e unb e c, so machen diese 5. Linien in bezJOlitten ein Funff- Ecr*ghi k, drauf nimmt man ein Latus dieses mittlern Fünss-Ecks fg- und setzt es ausm 1 unb in m, aus b in n und o, aus c in p und q, aus d in r |K, aus e in t unb u-Ferner continuiref man das Latus d c. und setzt dessen Lange aus gHWN X, und macht ausdem Centro y einen circul so groß, als der Circul 3 bCcke. ist, dergeMt,daß cr MtPuncteq und X berühre, <das Centrum 7 sindetman also: Man nimmt den halben Diametrum c vr,macht in solcher Weite aus q und X die beyde Bogen zz,zz. deren Durchschnitt dasCentrum y gibt) draus tragt man das Latus X q e. auf dem neugemachten Circul hetmm,woraus ein Fünss^ b g x«/ 3 > entstehet, welches eben so eingetheilet wird, als das Funss-Eck a b c d e, wie die Figur klarlich zeiget. Die Ausschneidung und Zusammenleimunsgeschiehet, wie bey Fig. 21 . und 22. gewiesen worden.

Die fünsste Aufgabe.

Ein lcolnedrum aus Papier zu Förmchen. Fig. 25. S

mad)tein Triangulum sequilaterum a b c, continuiref das Latus a d. bis in d,viermahl so lang, als ab ist,ziehetzu derLinie a dauscdieParalict-Limece, unsetzt das Latus ab. fort, ausb in f, aus f in g, aus g in h, unb aus b in d, e mgleichen ausin 1, aus i IN k, aus k in l, ausl inm, ausm ine. Dennziehetman schrogeLimen ouimdie Puncte ac, b 1, f k, gl, hm, de, wie auch durch c b, if, k g, 1 h, m d. über sich Mio

unter sich, ferner die Linien as undr e, welche zu den schwgen Linien parallctlaussen,w'e

esdieFigur weiset, so werden sich n op qr unt> s t u w x durchschneiden, und die polilgeFigur ausmachen, so ausgeschnitten und geleimet wird, wie oben gewiesen.

Die sechste Aufgabe.

, Ein Frisma aus Papier zu Förmchen. Fig. 26.27.

M7 .1 MAN macht ein Oblongum ab Cd. Fig. 26.^27. klein, oder groß,als mandenCorpergroß, oder klein haben will, setzkaufdieLime a b so vielgleiche Theile, als dasSeiten haben soll, z.E.Fig. -6. drey Theile, und Fig. 27-funffTherle, ziehet denn msen Puncten zu der Linie a c Parallel-Linien e m, f l See. Ferner hanget man oben <unten Fig. 26. zwey Triangula xquilatera, tveileo ein dreyeckicht PrismaAs,

bey Fig.27. zwey regulaireFünff-Eck an, weil das Prisma fünffeckichtwerden soll,es I Isen aber so wohl bey denen Drey-Ecken als bey denen Fünff- Ecken die Latera so lang F ndreweiten a e,woraufdieFiguren ausgeschnitten, und zusammet geleimet werden.

8 . 286 .

Fig. 28.

>§.288

Flora. färten hab^,

Wenn aber Die Prismata nicht oben und unten reguläre Polygon* ju ©W Sei-

wieFig. io. sozeichnet man die unterste Seite lnob F-g. a^cqntmuire r j dieten das Latus f h, und setzt die Weite f n, aus f in b, die Weite 0 aus m ^ ^Weite o n aus k in d, drauf ziehet man so hoch, als das Prisma femfou/merckten Puncten die Perpendicular-Linien a b, fe, bg, ki, dc. panger / '^ct'igeg ml, welche der untersten fn 0 b. gleich ist, oben an, so ist öw Figur fe 9 /ausgeschnitten und zusammen geleimet werden muß. .