ren zu verfassen. Im Jahre I2Y4 wurde ihr vornMarkgraf Friedrich mit der gebissenen Wange, wieebenfalls der Lost. tluA. a. a. O. ausweiset, ausdrück-lich die Macht gegeben, in Allem, was ihm, demLandesherr», der Stadt und dem Bergwerkenützlich scu, das Recht in seinem Namen (die Urkundesaget: unser, de§ Landesherr», Recht) zu rügenund zu setzen, d. h. nicht nur das Recht zu handha-ben, und darnach zu richten, sondern auch eigene Sa-tzungen zu machen. Klotzsch in der Gesch. d. Freyb.Stadtr. S.2i und Möllers Freybergische Chronikim iteir^Th. S. t6y und 170, ingl. im 2ren Th.S- z Z- Das letztere will zwar Viener in der aagef.Vifs. S. s8 bezweifeln. Gleichwohl sagt er selbstS. 26: Lenatu« ktzezcherAeirliL in^rüniL lere uichi§incuiiabulis mors mostii uovi jura constistir, undS. 27: )ura munioipaÜu et lnetullica non u 1 e-^rzlutoris voluntats suisse zirosecIii, «est 3 muAr-sir^tv zmulutilii rocopta et uucta. Geschah nun dießwirklich in den damaligen Jenen, so konnte es wenig-stens in Ansehung der Bergwerke, als solcher Gegen-stände, worüber dem Landesherr» das Hohcnsrechr zu-stand, nicht anders als mit dessen Zulassung und Gut-heißen geschehen. Ließ es aber der Landesherr zu,was für einen Grund könnte man wohl hären, jeneWorte anders, als für eine ausdrückliche Ermächti-gung dazu, anzunehmen? Das Recht rügen be-deutet 1) richten, gerichtlich erb» lern und entscheiden,2) aber auch das schon bestehende Recht beurkunden.Daher spricht man noch jetzt von.gerügten Wegen,Käunen Mld dergleichen. M. s. auch AdelungsWörterb. unter dem Worte: rügen, besonders in derNote. Setzen hingegen heißt: Ltatuere, conlsti-
tuere.