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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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Hüttenchemie. 9

geändert, und im Ganzen die metallischen Halbsäurendem rezulimschcn Zustande naher gebracht. Überhauptbewirkt es also Verbindungen und Trennn«gen.

Um uns diese Wirkungen zu erklären, nehmen wiran, daß das Licht gesäuerten oder verbranntenKörpern denjenigen Grundstoff wieder einzieht, welchenste wäkrend der Verbrennung in sich genommen hatten,so daß sie also wieder in den Zustand der Verbrenn-Uchkeit versetzt werden. Das Licht bewirkt daher beiverbrannten Körpern das Entgegengesetzte der Verbren-nung, und ist im Grande, gesäuerte Metalle gewisser»Massen zu entsäuern (redueirrn).

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' §- 4 -

Daß der Lichtstoff *) mit dem Wärmestoff einerlei

st»), ist noch nicht erwiesen**), denn: >

r) afficircn beide ganz verschiedene Sinne;

2) kann das Licht nicht von der Mitwnrkung des Wär»mestoffs abhängen; sondern muß durch die Wirkungeines eigenen Stoffs hervorgebracht werden, weilwir

2) nicht immer Licht und Wärme zugleich bemerken,sondern oft jedes allein gewahr werden;l>) die Ausbreitung des Lichts mit einer größecn Schnel-ligkeit als die der Warme verbunden ist;

*) Eigentlich ist er nur ein hypothetisch angenommene«Stoff, und seine Existenz bedarf noch Beweis.

**) S. Ledere» 6runärUze. S.