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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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Hüttenchemie.

sich stets ins Gleichgewicht zu setzen. Kommt daher einKörper mit einem andern in Berührung, der diesen War»mestoff in größerem Maaße, als er selbst enthalt, sowird er erwärmt. Hat dieser Körper eine geringereTemperatur, als der andere, und sie kommen in Beruh»rung, so entsteht bei letzterem Kalte, weil dieser dadurchWarme verliert.

§. 6 .

Die vorzüglichsten Wirkungen dieses Stoffes, wo-durch seine Gegenwart in andern Körpern bemerkbar wird,bestehen in folgenden :

1) ansert er Warme, welche blos durch das Gefühlerkennbar ist;

2) dehnt er die Körper nach allen Dimensionen aus *).

Er dnrchdringt sie, setzt sich zwischen ihre kleinstenTheile, entfernt diese mehr von einander, und ver-mindert ihre Anziehung'. Er schmelzt die festenund eppandirt die flüßigen Körper so stark, daß ^sie unsichtbar werden, die Luftgestalt annehmen, undsich in klastische, gasförmige, compressibele Festig-keiten verwandeln. Die Flüßigkeiten sind also

seine dere halten ihn für zusammengesetzt. Noch andere mel»

von die Wärme sey die Wirkung einer unmerklichen

eil« Dewegung der kleinsten Theile der Materie.

Ivrt» *) Es giebt einige Ausnahmen dieses Gesetzes, welche eS

' "ber deshalb nicht aufheben; Eisen und Schwefel neh,icht. im vesten Zustande «inen großem Raum ein als

nes, geschmolzen. So auch nimmt das Eis ein größerö Vv«

Arie lumen als das Wasser ein. ^

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