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' Erster Abschnitt.
§. 9 -
Veränderungen der Zustande der Körper sind stetsmit Veränderungen der Capacität begleitet. Man bringtalso x. B. zwei feste Körper, die sich nicht mit einandervermischen, auf ungleiche Temperaturen, und vermengtsie miteinander, so wird man, wenn ihre Capacitatcngleich sind, die mittlere Temperatur zwischen beiden von*gen erkalten. Sind hingegen die Capacitatcn ungleich, sowird sich die Temperatur der Mischung mehr oder wenigervon der mittlern entfernen, und der Unterschied wird dieverhalniißmaßige Capacital beider Körper angeben.
§. IO.
Die bemerkten Erscheinungen zeigen, daß der War-mestosf in Rücksicht seiner Verbindung und Trennung vonandern Körpern den allgemeinen Gesetzen der che-mischen Dcrwandschaft unterworfen ist. Die ver-schiedenen Körper leiden eine verschiedene Anziehung desWarmcstoffs, und diese muß bei allen Verbindungen ge-nau berechnet werden.
Bei allen Verbindungen der Körper findet entwedereine Zunahme oder ein Verlust des Warmcstoffs statt.Nehmen sie mehr Warmcstoff in sich, so muß die neueVerbindung natürlich mehr davon enthalten, alSihreBc*standihcilc zuvor enthielten, und wahrend der Verbindungerkaltet sich die Mischung; der vorher freie Warmcstoffzwischen den Bestandtheilen verbindet sich nun inniger mitdenselben, und cS wird noch den benachbarten Körpernein Theil des ihrigen entzogen*).
*) Es giebt Mischungen, bei denen nicht Wärme, son-dern sogar Kälte entsteht, bei denen also Wärmestcst