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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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Hüttenchemie. '5

§. ii.

- Oft ist die Affinität des Warmestoffes zu andernSubstanzen scbr bckraglich, so daß er sie hindert, sichmit andern Körpern zu verbinden. ES können z. B- sichmehrere in elastische Flüßigkciten aufgelößke Stoffe nichtmit andern Substanzen, oder unter einander selbst vcr-binden, so lange sie in diesem Zustande der unsichtbarenAuflösung im Warmestoff« bleiben. Um in diesem FalleVerbindungen zu bewirken, müssen doppelte Wahlvcr«wandschaften zu Hülfe genommen werden.

Zu andern Körpern hat der Warmestoff eine sogroße Affinität, daß er sich oft mit Vortheil gebrauchenlaßt, um diese Körper aus ihren Zusammensetzungen zutrennen, und die zusammengesetzten Substanzen zu lösen oder!" zersetzen. Hierauf gründen sich alle Zerlegungen durchbloses Feuer, alle Destillationen u. s. f. Es werden da»bei nach der Ordnung ihrer Auflösbarkeit im Warmestoffdie verschiedenen Bestandtheile dieser Zusammensetzungenaufgclößt, und in Gestalt der Dampfe oder Gasartcn ab-gesondert.

Licht und Warme zu gleicher Zeit angewandt, un-terstützen oft eines des andern Wirkung. Daher durch-sichtige Gefäße, welche Licht und Ware zugleich durch-lassen, bei chemischen Operationen von großem Nutzensind.

Manche Körper verschlucken den Warmestoff weitschneller als andere, dies nennt man die warmelei-

eingesvgen wird, z. D. bei der Auflösung des Salpe-ters im Wasser.