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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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60
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Erster Abschnitt.

chend, der Gesundheit nachthcilig, verbrennt mit einergrünen Flamme, und bildet an der -feuchten Luft einegrüne Halbsaure.

Es ist inSalpeter- und Schwefelsaure auf«läßlich, mit ersterer bildet es eine grüne, mit letzterereine blaue Auflösung. Durch daS Ammoniak wird eSblau niedergeschlagen; durch Elfen metallisch.

17) Das Silber (^rgenrum) ist weiß, glänzend,ohne Geruch und Geschmack, sehr dehnbar; es laßt sichdurch Luft und Wärmestoff allein in keine Halbsäure ver-wandeln. Durch die elektrische Erschütterung brennt esmit grünlicher Flamme. Von Schwcfeldämpfcn wird esschwarz, und ist an der Luft allein unveränderlich.

Es ist in der S aI pct c r »re sehr gut auflößbar,und kann durch die Salz- und Schwefelsaure daraus nie-dergeschlagen werden. Durch das Kupfer wird es inmetallischer Gestalt gefällt.

18) DaS Gold (tVurnm) hat eine schöne glänzendgelbe Farbe, ist sehr dehnbar, und noch weit weniger ver-brennlich als das Silber. Durch den elektrischen Schlaggiebt es eine purpurfarbene Halbsaure, und in einer sehrhohen Temperatur wird es völlig verflüchtigt.

Dle salpetersaure Kochsalzsäure ist sein vorzüglich-stes AuflösungSmittcl; die übersaurc Salzsäure läßt esauch auf. Aus ersterer Solution kamt es durch Zinnauf-lösung gefällt werden, der Niederschlug ist violet undwird mineralischer Purpur genannt.

19) Die Platina (plurimim) ist das schwersteMetall, von weißgrauer Farbe, wenig glänzend; es ist