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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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120
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i2o Erster Abschnitt, rste Abtheilung.

Diese Eintheilung deS ProbirgcwichtS wählte manaber nicht für die edelen Metalle. Beim Golde undSilber rechnet man nach der Mark, z» 16 Loth Kolk»nisch. Beim Probiren im Kleinen wählte man also ei»ne verjüngte Mark, nebst ihren Unicrabtheilungen, zumMaaßstabe welches wir aber hier übergehen.

Medicinalgcwicht.

Unzen.Loch.Drachmen.Scrupel.Gran.

i Pfund

II

I

»2

288 . S?6o.

i Unze

_ 2. 8.

24. 480.

i Lothi Drachma

--- 4 .

12. 240.

od Quentch.

Z. 60 .

i Sccupel

- 20.

Probirung der Eisenerze auf dem nassen Wege.

i) DaS Probcnehmen.

Um einen übereinstimmenden Zustand, zwischen herverjüngten Probe und dem Erzvorrathe im Großen zuerhalten, so wird von dem Porrakbe an verschiedenenSeiten, mittelst einer Schauffel, ein kleiner Trog vollweggenommen, mit einem Handhammcr gepocht, gehörigdurcheinander gemengt, und nun die nöthige Menge mög'lichst sein gerieben. Ist die Menge des Geriebenenzu groß, so theilt man das Ganze in zwei gleiche Thei'le, ist ein solcher Theil noch zu groß, so wird er wiedergetheilt, und so ferner; dies heißt: die Probe vec'j ü n g e n.

Ist ein schon gepochter Steinvorrath da, und eS

soll von diesem eine Probe genommen werden, so ist daS