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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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129
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Docimasie. ,29

L.) zu kieselartigen Eisensteinen:zu 1 Ctr. desselben ! Ctr. Kalkerde,

^ Ctr. Thonerde, »ndZ Ctr. Flußspath.

L.) zu talkartigen Eisensteinen: ^ -

auf 1 Ctr. desselben z Ctr. Flußspath.

V.) zu Eisenerzen:

auf i Ctr. desselben 4 Ctr. Le verkalk, unds Ctr. Flußspath.

§. 124.

Eigenschaften und Nutzen dieser Flüsse.

, Sie müssen reduciren und niederschlagenzugleich. '

Ei» rcducirender Zuschlag ist hier der in der Pro»Hirtute befindliche Kohlenstaub, und im Großen al«le zugesetzten Kohlen, sie geben den gesäuerten Mctal»len ihren wirklichen metallischen Zustand wieder, indemsie ihm den Sauerstoff entziehen. Da wir für jetzt nochkeinen andern und wohlfeiler» Körper, der in nähererAffinität mit dem Sauerstoffe stände, als die Kohle, ha»ben, so kann ohne sie das Eisen nicht reducirt werden.

Ein niederschlagender Zuschlag ist z.B. derzugesetzte Flußspath, oder Kalk, so wohl im Kleinen alsGroßen. Sie trennen die metallischen Theile von dender Miner beigemischten Erden, indem sie sie auflösen,leichtflüßiger machen, sie so von dem gesäuerten Metal»le absondern, und die Verbindung dcS Kohlenstoffs mitdem Sauerstoffe erleichtern.

Eisenhüttenkunde.

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