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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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128
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128 Erster Abschnitt. I sie Abtheilung.

den, unter den verschiedenen Steingattungen, die deicht«flüßigkeit befördern helfen; so sieht sich der Probirer oftgenöthigt, etwas abzuweichen. Der gewöhnliche Zusatzist Flußspath; oft nimmt man aber auch Kalk, Thonund Kiesel zu Hülfe.

§- I2Z. ,

Flüsse zu verschiedenen Eisensteinsgattungen.

A.) Mischung zu lhonigten strengflüssigenEisensteinen:

zu i Ctr. Eisenstein Z Ctr. trockenen ungelöschten Kalk.

^ Ctr. Flußspath

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*) Wie sehr unsere jetzige ProbierungSart von der altenabweicht, mag folgende Stelle aus Schlüter's gründ«lichen Unterricht von Hüttenwerken beweisen. Esheißt da:

^Will man den Eisenstein rechtlich probiern, so

werden 2 Eentner in einem Scherben gewogen, nachvkdinairer Art, und nachdem er viel Schwefel beisich hak, stark geröstet, hernach getheilet und zu einer»»Probe genommen:

1 Centner Eisenstein,

2 weißer Weinstein,

1 geläuterter Salpeter,

2 gute Glasgalle,

4 weiß Glas,

2 Sand,

^ Kohlenstaub;

solches fein untereinander melirt, in eine Tute gethan,,»mit Kochsalz bcheckt, und vor das Gebläse gesetzt.