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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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173
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Hüttenmineralügie. i?z

2) Der unebene findet statt, wenn große Ungleich-heiten in der Richtungslinie des Bruchs vorkommen.

b) Der ebene ist der, welcher psime Oberflächen,fast ohne alle hervorragende Theile, darstellt.

c) Der muschlige zeigt rundliche Erhöhungen undVertiefungen; der vollkommene ist einfach, und die Erhö-hungen sind oft runzlich; der unvollkommene ist flacher,und die Erhöhungen und Vertiefungen sind kleiner undzahlreicher.

и) Der splittrige zeigt Schuppen oder Split-tern , welche mit der Linie des Bruchs parallel gehen, aneinem Ende noch etwas anhangen und halbdurchsichtigsind. Nach der Größe dieser Splitter ist der Bruch baldgrobfplittrig, kleinsplittrig, oder fcinsplittrig.

e) Der erdige Bruch ist derjenige, wo man kleinerauhe Erhöhungen bemerkt, die wie trockncr Thon ausse-hen; er findet auch nur bei verhärteten Erden statt.

к) Bei dem hackigen Bruch ragen lauter klei-ue Spitzen hervor, die sich dem Gefühle leicht bemerkbarMachen.

2) Der faserigeBruch stellt entweder Linienoder Faden dar, wovon einige so fein sind, daß sie kaumMerklich werden; einige sind stärker und gröber. Sie sindgerade oder gekrümmt, gleichlaufend oder aus«*inanderlaufend, oder sternförmig, büschelar-tig oder unter einander laufend.

z) Der strahlige Bruch besteht aus langen,fchmalen, abgesonderten Theilen, die theils auf - oderNebeneinander liegen; sie sind langer als breiter, und andem einen Ende dicker als an dem andern; oft sind sieaber in der Breite verschieden, und daher theilt man sie

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