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Erste Abtheilung. Folgerungen.
§. i8o.
Folgerungen.
Aus diesen Versuchen ergicbk sich, daß:
I. ) alle zweifachen Verbindungen der fünf Erden,und zwar in allen Verhältnissen, unter i66<> unschmelzbars>nd, ausgenommen zwei, s) Kalk» und Kieselerdei» gleichen Theilen, und bei einer Hitze, nicht unter 150°,Und zwar wurde sie nur ein Email; b) Kiesel- undEchwercrde; diese scheinen bei einer Hitze, nicht unter
auf einander zu würkcn, wo die Kieselerde zu derEchwcrerdc in dem Verhältnisse von z zu 1, oder 2: i steht;oder die Schwercrdc zu der Kieselerde ist wie 4 : z, oderwie 2 : aber sie schmelzen fast gar nicht, wenn sie ingleicher Menge vorbanden sind. > . ^
II. ) Was den Eisenkalk und die fünf einfachenErden bctrift, so kann bemerkt werden: a) daß wo dergebrannte Kalk den Eisenkalk überwiegt, selbst imVerhältnisse von : r; so wird er so weit verändert, daß
bei einer Hitze von 150° zu Porzellan wird, und dannfangt er an, auf den Thon oder Kiesel des Schmclzge-fässcs zu würkcn.
Wenn der gebrannte Kalk in dem Verhältnisse von^ - 3 steht, oder von 2 : 1; so ist die Mischung nochfchmclzbarcr, wird doch aber immer nur ein Porzellan.Allein wenn die Eisenkalkc zu dem gebrannten Kalke,4 ; ,, oder 2 : i;,so ist die Mischung noch schmelz»barer und durchbohrt den Tiegel, welches bcweißt, daßste eine starke Würkung auf den Thon oder Kiesel, oder^f beides haben.