2l8 Zweiter Abschnitt. Hüttenmincralogie.
Nl.) In Rücksicht auf die Schwer erde und Esssenkalke, fand sich, daß sie aufeinander noch vielstarker würkten, als gebrannter Kalk und Eiscnkal«ke; bei >50° schmolzen sie in allen Verhältnissen von4 : 1 von jedem. Andere Verhältnisse wurden nichtversucht.
>V.) Was die Talkerde und die Eisenkalkcbctrift, so bemerkte Herr Achard, daß wenn die Talk«erde den Eiscnkalk überwiegt, so wärkcn sie anf cinan« .der nicht, wenigstens bei «50°; auch selbst nicht/ wennsie einander gleich sind. Aber wenn die Eiscnkalke dirTalkerde übertreffen, wie 4 : 1, so schmelzen sie vollkom«men; weniger vollkommen bet Z : i.
V. ) Thonerde und Cisenkalk zeigten, wennmehr Thon als Eisen zugegen wat, keine Neigung zuschmelzen, selbst nicht bei einer Hitze von 160° zu 166";auch dann nicht, wenn sie sich in gleichen Verhältnissenbefanden. Allein wenn die Eisenkalkc den Thon, in den«Dci Hallnisse wie z : 4, oder wie 2 : z, überstiegen; sowar die Mischung schmelzbar, und zwar dem Anscheinenach in eben dem Verhältnisse, d. i. am mehrstcn, wennsie wie 4 : r waren. Wurde halbverkalktes Eisen, d. l>-Rost, genommen, so war die Mischung grünlich. D«tGrade der Hitze waren von izü" zu 160°.
VI. ) Kieselerde und Eisenkalke waren »N*schmelzbar, wenn mehr Kieselerde genommen war; hin<gegen ist die Mischung im umgekehrten Verhältnisseschmelzbar.