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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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229
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Hüttcntopographie. 229

Enthalten die Steinkohlen viel Schwefel/ so wer-den sie vor ihrem Gebrauch erst abgeschwefelt. Sie ge»den eine außerordentlich starke und lang anhaltende Hi-tze , so daß stc hierum alle Holzkohlen bei weitem über-treffen.

§. 189 .

Da, wo der Torf sehr häufig vorkommt/ und"'an die Kunst ihn gut zu verkohlen versteht/ kann er!"», Theil die Holz - und Steinkohlen entbehrlich machen.Da der Torf nicht nur für sich, sondern auch mit denvorhin angeführten Brennmaterialien durchgesetzt werdenkann, so ist auf seine Gegenwart in topographischer Hin-sicht allerdings Rücksicht zu nehmen.

§. 190 .

Wasser und Gefälle.

Unter den Naturkraften, welche zur Maschinenbe-legung angewandt werden, ist zwar die gemeine Luftd>e bequemste, allgemeinste und dein Hüttenmann unent-behrlichste; nur kann er sie zum Umtriebe seiner Maschi-nen nicht benutzen. Statt dessen bedient er sich auf einevvrtheilhaftere Weise des Wassers. Diese große Na-t"rkraft würkt durch ihre große Liquidität und Schweres", daß sie deshalb meistens vor den übrigen vorgezogenEvird; von ihrer beständigen und quantitativen Gegen-wart hängt ein Hauptvorzug jenes Hüttenwerkes ab.

§. 191 -

Die Bewegung unseres umgehenden Zeuges ge-schieht also ausgemacht durch Wasser am vortheilhafte-

Das Ganze erhält dadurch die gleichförmigste Be-wegung, es kann daher die Geschwindigkeit und Kraft

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