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Dritter Abschnitt.
In Ansehung der Holztransportirung, so kann ma>rsich oft in einer wasserreichen Gegend der Flvsung desHolzes auf eine vortheilhafte Weise bedienen. DasHolz wird zu dem Ende aus den Lettern Herbeigeschaft/dem Lokale zu folge, auf den: Wasser den Hütten so na».he als möglich gebracht, und hier verkohlt. Auf die Artgewinnt die Quantität der Kohlen ausserordentlich. DasFlößholz muß im Herbst gefällt, so bald als möglich ge»flößt, und wieder ausgezogen werden, indem durch lawges Liegen die aus solchem Holze gefertigten Kohlen sehran Gute verliehren. Am bequemsten sind leichte Holzak»ten flößbar, sie behalten von dem eindringenden Wasse*immer noch specifische Leichtigkeit genug, um nicht, wiedie schwererer» Arten, unterzusinken und liegen zu biet»den.
Auf ein gutes, gesundes, trockenes Holz hat ma'-bwo dasselbe zum Rösten oder auch zum Schmelzen g^braucht werden muß, vorzüglich zu sehen. Deswegendarf es nichts», Frühjahr, sondern nur im Herbst gefalltwerden, denn ein im Frühjahr gefälltes Holz bedarfAustrocknen zü viel Zeit, und liefert beim Verkohlkein so gutes Produkt.
§. 188-
Eisenhüttenbetrieb, wo man sich der Steinkohlezum Brennmaterial bedient, ist jetzt nichts nngewöh»^ches. In steinkohlenrcichcn und Holzarmen Gegenden l/diese Schmelzmethode bereits einen hohen Grad vonkommenheit erreicht. Wo es hier am Wasser lind Gefa^fehlt, werden sogleich Feucrmaschincn sowohl zum ^henofenbe,'riebe als Grubenbau angelegt.
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