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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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231
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Hüttentopographie. LZl

. §- 193 -

Bei einem Teichbau ist vorzüglich Rücksicht auf diegrößtmöglichste Dauer des Dammes zu nehmen/ wieauch auf den gehörigen Zufluß des Wassers/ und demiufvlge: 2) auf einen guten fetten Thon oder Lehm/ undRasen, zu dem in der Mitte des Dammes befindlichenRasenhauptc; U) da, wo der Damm auf einen fel-Hgten Grund kommt / auf einen Graben von des Dam«u>es Lange und Breite / und fünf bis zehn Fuß Tiefe,welcher zu sichern Basis des Dammes dient; c) auf eineRasenbrust zur Schutzwehr des Teiches/ u. f. f.

Um die angelegten Teiche beständig möglich? reiniu halten/ so muß die Sohle der Frciflukh um einige FußAdriger als der Einlaß des Teiches seyn. Unter dem^'>ulaß muß die Fluch einen Schütz habe»/ damit dasAusser aufgehalten werden kann; hierdurch werden SteineUnd Schlamm zurück gehalten / sie bleiben auf der Sohle^r Freifluch liege»/ und schaden dem Teiche nicht.

In der Mitte eines jeden Teichdammes liegt in der^ohle der Striegel/ wodurch das Wasser/ wenn erGingen, ganz abgelassen/ und wenn er zugesetzt wird,^ Teich mit Wasser gefüllt werden kann.

§. 194 -

Den Ausdruck Gefalle leitet man vom Fallen ab;u^s fließende Wasser lauft über keine horizontale Flä-sonst würde es äusserst langsam fließen, sondern eS

hat

immer einen gewissen Fall, und diesen sucht man bei

Maschinenumtriebe noch zu verstärken.

, Einem Hüttengraben zu oberschlächtigen Rädern, vonObiger Weite und Tiefe, giebt man auf 60 bis go Fuß

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