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Vierter Abschnitt.
§. 212 .
Bauart der Hohenöfen *).
Lokal, Terrain und Baumaterialien sind Dinge-ivorauf vorzüglich bei einem Lftnbau Rücksicht genoimmen werden muß. Das Terrain muß nicht nur fest !und trocken seyn, sondern auch möglichst hoch liegen-Da nun das umgehende Zeug bei den meisten Lesen go !wohnlich durch Wasser betrieben wird, so kommt fernerauch der gehörige Abfluß des Wassers in Betracht, damitdies bei starken Fluchen nicht in den Lfen zurücktritt.
Ist aber das Terrain, worauf ein Lfen absichtlichgesetzt werden soll, feucht und morastig, so nimmt manandere Mittel zu Hülfe, um diesem Uebel abzuhelfen!man läßt z- B. starkes dauerhaftes Holz in den aufgefülltten Grund hineinbringen **,, und dcrgl. mehr.
In Betreff der Baumaterialien gebraucht man jNdem Nauhgemauer jeden guten Bruchstein, welcher nichtleicht verwittert. Brechen solche Mauersteine in großenStücken und tafelförmig, so sind sie desto besser zu css'brauchen. Zu dem Nauhschacht muß ein gut bindenderMörtel angewandt werden. Zur Küttirung des Kern»schachts wird ein feuerfester Thon oder Lehm genommen-Dcr Nauhschacht kann von unbehauenen Sandsteinen, oder l
S. Eisen hütten>Magaz in, verfaßt von L. E. S<Gärtner. 1791. S. 97. u. s. f.
Vorzüglich über diesen Gegenstand: Garnej, über de»Bau und Betrieb der Hvhcnofen in SchwebenFreiberg, igoo. D. l.
**) Dies nennt man einen Rost legen.