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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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254
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254 Vierter Abschnitt.

Kanüle aussen an dem Nauhgcmauer, bis über die Hül-tensthle, in die Höhe, und bedecke sie nur leicht.

11 m einst den Ofen gegen steigende Fluchen zu schü-tzen , so fasse man in einer kleinen Entfernung das Rauh-gemauer unten mit einer zweiten Mauer ein, und gebeihr einige Fuß Höhe, und vcrstampfe den Zwischenraunrmit Thon.

Sind nun aber unter dem Grunde, wohin der Ost"absichtlich gebauet werden soll, Wasser und Quellen, somuß man den Kreuzabzügcn Fall geben, sie selbst hinge-gen so hoch legen, daß eintretende Fluchen sie nie ganzfüllen. Sollte hierbei das Blasrad zu hoch zu liegen' kommen, so muß ein über einander gelegtes Zeugvorgerichtet werden, zwei kürzere Wellen, Krummzapfe"oder Getriebe, würden in dem Fall den Nachtheil, welche"ein niedriges Gefülle verursacht, wieder ersetzen '

§. 214.

Der ausere Theil des Hohcnofcns, das Nauh-gemauer '"), welches die übrigen Zusammenhalt undeinschließt, hat seinen Namen von den unbehauenen Stt>-nen, womit es aufgeführt wird. Die ausere Gestalt des-selben weicht hie und da von einander ab; am zweckmäs-sigsten ist es, wenn man ihm von allen Seiten Böschung/und in einer bestimmten Höhe einen Absatz giebt, wor-auf Schlingen von Holz oder Eisen gelegt werde"können, welche das Ganze zusammenhalten.

*) S. Garnej a. a. O. Seite 97 142.