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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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261
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Hüttenarchitektur. 261

Auf die erwähnten Trachteisen, wie auch auf denübrigen Theil des Futters/ kömmt sodann noch eine gleichstarke Schicht von dünnern Steinen/ die alle mit ihrer»kern Seite horizontal liegen. Der Schluß des Futterskird endlich mit Sandsteinen gemacht/ welche nur dreib's vier Zoll stark sind, und das Unterlager genanntwerden. Bis dahin ist der Kernschacht von: Grund aufkthrecht in die Höhe geführt. Man giebt ihn aus Grün«ben, die weiter unten vorkommen/ keine quadratförmigeGestalt, sondern man macht ihn von der Arbeits- bisRückseite etwas länger/ als von der Form« bis Wind«stite, daß er also ein Dblongum bildet*).

Auf das vorhin erwähnte Unterlager wird nun derEigentliche Kernschacht gesetzt/ und von da bis zur Gichtferner aufgeführt. Um hier oben die angenommenen Maaße^esto genauer zu beobachten, trift man dieselbe Vorrich-kng, als beim Rauhschacht angeführt wurde; auch wird^us dem Mittel ein Senkblei nebst vier Schnüren bis da«hin, wo die Verlängerung des Schachtes angeht, nie«^«-gelassen.

Soll der Kernschacht rund werden, so werden ihmNuten die Ecken gebrochen, welches geschieht, indem manhier eiserne Stäbe unterlegt, worauf alsdann dergestalt^Mauert wird, daß nach vollendeter erster Verjünge«^Ngsschjcht der Schacht ein länglichtes Achteck formirt.^ie Sandsteine müssen zu dieser und allen folgenden

*) Er könnte überhaupt, so wie der Rauhschacht, inuwer rund, oder wenigstens oval aufgeführtwerden.

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