27c>
Vierter Abschnitt.
offen bleibt, welcher nachher mit Lehm und Sand vek-wahrt wird; man nennt dies das Stich loch.
Auf dem eben erwähnten Wallstcin legt man nochdgs äußere Ende eines etwa 5?Fuß langen, dreieckigt ge-gossenen Eisens, welches mittelst zweier Löcher und Nagelauf der Hüktensohle befestigt wirb, fo daß es also ganzschräg liegt, und zum Herabfließen der Schlacke diene»kann. Dies Eisen nennt man die Jungfrau. Nebe»der Jungfrau liegt unter derselben Richtung das Schi»'ckenblech, worauf die im Gestell abgeschiedene Schl»'cke abfließt, oder von den Arbeitern herunter gezogenwird. Eine Jungfrau findet indeß gewöhnlich nur bei ei-nem sogenannten Schwabenofen statt, die übrige»Hohenöfen haben ein bloßes Schlackenblcch, sind aber/obgleich nur wenig, vom erster» noch in anderer Hinsichtverschieden.
H. 224.
Die Form, welche von Kupfer ist, hat drei in derBenennung verschiedene Theile, peinlich das Blatt, bet ^Busen und der Rüssel. DaS Blatt ist der untere >Theil, worauf die Deute zuJiegen kommt; es muß voll'kommen eben seyn. Der Busen oder obere Theil tckForm ist gewölbt und einem halben Zirkclkreise ähnlich- !Der Rüssel oder vordere Theil muß hinlänglich stark sey»/um der Abnutzung gehörig zu widerstehen.
Die Größe einer Hohenofenform ist gewöhnlich si>^gende:
Die Länge des Blattes bis zum Rüssel hin-aus beträgt meistens - - la bis izIdll/
die Hintere Breite des Blattes - - n — >r