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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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271
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Hüttenarchitektur. 27»

Höhe des Busens - - - 8 bis 9 Zoll,

öw Mündung des Rüssels ist hoch -1 4

^-weit --2^

und vierseitig.

§. 225.

Das Einsitzen der Form geschieht, indem man sieüber ein nach ihr gebildetes Holz steckt, welches mit ei»Ucm Stiele versehen ist. Die Form selbst bestrejcht manauswärts stark mit Lehm, welcher mit Sand vermengtworden, und steckt sie so in die im Formsteine befindlicheHefnung, schlägt sie dann einigermassen fest, und sohcit vor, daß beide Formsteine noch einen Zoll vorste»he», wodurch sie vor dem Feuer etwas geschützt wird.Alsdann nimmt man das Holz heraus, und befestigt dieForm auf folgende Art:

Bei der Zustellung ist die Lage des Lothes aus der^>cht im Gestell bereits angegeben; eine durch die Mittebes Balggerüstcs und der BlaSwelle, durch die Form,öorade bei jenem Lothe borbeigehende Schnur, wird anb'e Windseite des Gestells angehalten, und muß dasFormblatt just in der Mitte theilen es ist daher ge»wohnlich eine Linie darauf gezeichnet"). Die Form» undWindseite muß mit dieser Schnur rechte Winkel machen,^amit aber der Wind nach der vorder» Seite, welche die^ugste ist, zweckmäßig würken möge, so wird der Form-*ussel etwas nach der Tümpelseite gedrehet. Das Stet»>1 der Form wird alsdann nach einer in Grade ge-

*) oder vielmehr darauf gerissen auch ist in derMündung durch eine eingefeilte Kärbe da- Mittel an«gezeigt.