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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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Vierter Abschnitt.

theilte»/ und besonders eingerichteten Setzwaage gege»den, welche man die Formwage *) nennt.

§. 226.

Die Harzgestelle sind von jenen/ welches Schw»'bengestelle wäre»/ vorzüglich in ihrer Größe Verschißden. Die ersteren haben zwei Vodensteine/ einen starke»ren Tümpel/ das Schlackenblcch hat die Figur einesTrapeziums / und liegt horizontal / und die Mündung desFormrüssels ist meistens Halbrund. Die Lage der Gestehsteine bleibt sich immer gleich. Zum Trümpelstcin werde»zwei Steine genommen. Nachdem der Tümpel gelegtist/ werden die Backen mit Vrandsteinen vermauert/ und j'oben eine eiserne Kachel oder ein Blatt angebracht/ webches auf eisernen Backenblättern liegt. Der Wallsteinund das Stichloch haben dieselbe Beschaffenheit / alsvorhin; ersterer ist aber niedriger/ als beim Harzgcst^oder würtemberger Gestell.

§. 227. ^

Die Hohenofenschachte werden nun entweder ru»doder vierseitig vorgerichtet. Den letztem giebt ni«»ihre Gestalt mehr aus Dorurtheil als Gründen.unserer Technologie soll hier nun die Art der Maaßen«»' Igäbe bestimmt werden. Unter dem Namen der Zuste^lung begreift Man im engern Sinne blos die Gestells'maaße. Nach §.221. wird der ganze Ofen in drei Haupt'

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*) Die Formwage ist in geometrische Grade getheilt »»»Meßing oder Holz und hat bei verschiedenen Hütte»*männern auch eine verschiedene Einrichtung.