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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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277
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Hüttenarchitcktur. 277

Um das bequemere Eingehen der Gichten (§. Z22.)

»lid die Geschwindigkeit des Schmelzprozesses zu beför-dern, wird dein Gestell oben eine größere Weite als un-teii gegeben.

Eine gute und Vortheilhafte Schmelzung fezt einegewisse bleibende Gestalt des Gestells zum Voraus diesesuchte man sich durch die vorhin erwähnten feuerfesten^esellsteine zu verschaffen. Einen solchen Versuch machteU'un mit untereinander gemengtem Thon und Kiesel, der -aber der Erwartung nicht völlig entsprach.

Da, wo solche Steine nicht gcschaft werden könn«^u, dachte man darauf, den gewöhnlichen Gestellen einelängere Ausdauer zu geben, daß Man sie aus mehrernkleiner» Stucken zusammensetzen wollte. Hierdurch wur-l wenigstens das Springen der Steine zum Theil ver-ludert, oder weniger nachteilig gemacht. Als Bin-^Ungsmiktel könnte hier ein feuerfester Thon oder eine^vrzellanmassa dienen. Es wäre zu wünschen, diese'Idee'u Ausübung gebracht zu sehen.

§ 2Zr.

' Figurdes Gestells.

Auf der Figur des Gestells beruhet unleugbar viel.Die vorhin erwähnten Gestelle waren vierseitig pirami-^alisch. Die Figur eines solchen Gestells findet sich aber,Nachdem der Ofen einige Zeit im Gange gewesen ist, be-achtlich verändert, und in eine runde, oder ovale, mehr^ar weniger regelmäßige ausgeartet. Dies gab schonzu dem Gedanken Gelegenheit t ob es nicht zweck-"'g st», dem Gestell gleich anfänglich eine solche Ge«^zugeben? * .

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