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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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279
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Hüttenarchitektur. 279

und weder in einem ju starken/ noch zu schwachen Stro-me in das Gestell komme; 2) daß er durch eine all»Uiahlige Zusammenzichung derselben/ ohne Anstoß, durchihre Mündung gehen, und daß auch iki ihr erforderlichenFalls gearbeitet werden könne; z) daß das Blatt der-selben ganz eben und völlig ohne Vertiefungen oder Er-höhungen sey.

Die Figur der Formmündung ist entweder Halb-rund, vierseitig oder oval. Die vierseitige hat manHohenöfcn am häufigsten eingeführt. In Betreff der^röße dieser Mündung ist folgendes zu beobachten:*) Je leichtflüßigcr die Mincru sind, desto größerkann sie seyn; b) je strengflüßigcr sie sind, destoruger muß sie seyn. Beides muß auch mit der Gestell-iueite und Schachrhöhc im Verhältniß stehen.

In Hinsicht der Entfernung der Form vom Boden-kk»in, gilt-im Allgemeinen folgendes: Bei einer leicht-siüßjgen Beschickung muß sie höher, bei einerstrengflüßigen niedriger gelegt werden.

§- 234.

Bemerkungen über die größer« und kleinern,runden und vierseitigen Hohenofen-schächte.

Der Schacht eines Hohcnofens soll doch überhaupt

dazu dienen: den Eisenstein zum Schmelzen und Re-^»iren vorzubereiten. Den Einfluß, welchen die Größe^ Schachts auf die Güte und Eigenschaften des erzeug-en Produkts haben kann, ist in den meisten Fallen weit^beträchtlicher, als der, welchen sie auf die Konsumtion

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