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Vierter Abschnitt.
streuen pflegen, so ist man bedacht gewesen, einen söge«nannten Funke «fang anzubringen. Diese Einrichtungbesieht bannn, daß man den Schornstein, über deinDache, nach der Wasserseite hin, einen rechten oderspitzigen Winkel machen laßt. Hierdurch werden alle Fu»'ken nach dem Wasser geleitet, und können nun keine nach'theiligcn Folgen mehr für das Gebäude haben.
§- 2Z9.
Beschaffenheit der Hammerwerke.
Um das gefrischte Eisen ferner zu bearbeiten, esin mehrere Stücke zu zertheilen, und in beliebige Gestai'ken bringen zu können, bedarf es noch einer andern, st'der Frischhütte wesentlich nothwendigen Vorrichtung, neu«'lieh eines sogenannten Hammerwerks.
So einfach der Mechanismus zur Bewegung ei'ncs Hammers auch immer seyn mag, so erfordert ckgleichwohl viel Aufwand und Umstünde.
Nach der Größe und Schwere des Hammers, w^'eher zum Schmieden gebraucht werden soll, richtet st^die Starke und Bauart des ganzen Hammerger listetHöhe dcs Hammcrradcs, u. s. f.
§. 2hO.
Ein Hammcrg ernst besieht aus folgenden Stücke«:der Vorder- Mittel - und Hintersäulez
->) dem Hammerdrahm;
z) den zwei Büchsensaulen; -
4) dem Ncitel;
5) dem Sattel x
6) den Sohlhölzcrn und
7) der Hammerstrebe.
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