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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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289
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Hüttenarchitektur. ^89

Diese einzelnen Theile stehen in folgender Verbin«mit einander.

Nachdein die Sohlhölzer, welche gut mit einanderErblinden seyn müssen, guer über einander gelegt sind,werden die Hinter - und Mittelsaule mit ihren Za«p^n auf sie ausgesetzt, und nun der Nord er faule, wel-auch ein Sohlholz hat, ebenfalls ihr Play angewie«Nachdem dies geschehen, bringt man den Ham-^erdrahm oben darauf; dieser hat zwei Zapfenlöcher,^ hje Vorder - und Mittelsaule hineinpaßt, und einenwissen, welcher durch die Hintersaule gehet. Alsdann>dird der Neitel eingesteckt, welcher durch die Mittel-st hindurch gehet und in der Hintersaule befestigt ist.^ steht vorn, wo er so weit hervorragt, als das Ham-^rhelf lang ist, auswärts. Er dient dazu, den weiten^'ssgang oder zu großen Hub des Hammers zu vcrhin«und vermöge seiner Elasticität dem Hammer selbst^)r Schnellkraft zu geben, und ihn mit desto größerer^lvalt wieder nieder zu drücken.

Zwischen den V ü ch sen ulen, welche mit dem^Nuiierdrahm gleiche Höbe haben, und dicht vor der^^ck'äule stehen, bewegt sich der Hammer. Sie ha«^ in der Mitte eine Vertiefung, worin die Büchsen,^che von Gußeisen sind und halbkuglichte Eindrückenachdem ihre Lage bestimmt ist, befestigt werden.>»e Büchsensäulen ist gewöhnlich unbeweglich undbeständig so wohl unken als oben festgekeilt; die an«^ aber hat unten einen eisernen Schuh, worin sie er»°^kljcht> d. wenn ein neues Heft eingesteckt

^be sou) zurück und vorgetrieben werden kann.

Eisenhüttenkunde.

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