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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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314
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Z l4 Vierter Abschnitt. Hüttenarchitektur.

Volu m e n.

' Das Hauptsächlichste, welches bei dem Windkonden-sator zu beobachten ist, ist die Größe seines Volumens.Weil ein beständig gepreßter Zustand der Lust, undkein Mangel derselben darin statt finden muß; so ergiebtsich die Nochwendigkeit einer gewissen, bestimmten, ver-hältnißmäßigen Größe des Behälters, gegen die Mengtder heineinströmenden Luft, schon von selbst. Das Ver-hältniß selbst sich bestimmen wie '

Die Gleichförmigkeit der zuströmenden Lust, so wie >die Elasticität und Stärke derselben, könnte dadurch be-fördert werden, daß in dem Behälter selbst, noch einDrucker (gleich den Kolben in einer Pumpe) ange-bracht würde.

Der gewöhnliche Regulator, ist nichts andersals ein Windbchälrer; es ist aber der vollkommenste. DieLust im Regulator ist beständig von einer gleichförmige"Dichtigkeit, und die Ausströmung derselben erfolgt ebens» gleichförmig. Der obere Theil desselben ist beweg-lich ; er paßt aber so dicht an die Seitenwände des Be-hälters; daß nirgends als durch die Düsenöfnung dieLust entweichen kann. So wie die Luftmenge darin nach"läßt, so bewegt sich der mit Gewicht beschwerte Deckelniederwärts und drückt die Luft zusammen; vermehrt stesich wieder; so giebt er nach, und bewürkt auf diese eine beständig gleiche Luftdichtigkeit.

§- 270.

Wasserregulator. j

Bei andern Vorrichtungen der Art, sieht mit deinBehälter, welcher bis zu einer bestimmten Höhe mit Wal*