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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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315
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Erste Abtheilung. Ueber Gebläse. Z l z

s^r gefüllt ist, an der einen Seite eine Röhre in Ver-ödung, in welcher das, durch den Luftdruck gehobenebasier, die Wassersäule des Kastens einen beständiggleichen Druck ausübt, und die über der Wassersäule befind-liche Luft comprimirt. Drückt nun der Wind der Blas-Maschine so stark auf die Wassersäule, daß es in jener^löhre zu steigen anfängt, so wird die gehobene Wasser-säule in dieser Röhre, beim kleinsten Nachlaß des DrucksLuft, auf die Säule im Wasscrkasten, zurückwür-und folglich die Lust beständig i-it einer gleichenKraft forttreiben. Der zu würkende Luftstrom des Aus-llrömungskanals, wird also immer gleichförmig seyn.^'6 ist dies um so einleuchtender, da es auf dem hidro-lralischen Grundsätze beruhet: daß sich jede fiüßige Sub-llanz auch j ungleichen Räumen beständig das Gleich-gewicht zu halten bestrebt.

Da bei diesem Apparate die Luft in der kleinen Röh-

^ etwas Master mit forttreiben kaun; so geht diese Röh-

in einen andern Behälter, welcher mit einem Hahnen

Ersehen ist, der verschlossen werden, und dadurch das

^gesamnielte Wasser abgelassen werden kann. Der dem

^fen mitgetheilte Wind ist daher von Feuchtigkeit frei.

^ -

§- 271.

Ein gut eingerichteter Wasserregulator ist folgen-der :

Der ganze Apparat besteht aus zwei cilinderschen^fasten, einen weiteren und niedrigen kix. 1 .» Taf. V.

einen engeren und höheren, ?i§. r. b, das erstereWird bis etwa zu Hälfte mit Wasser gefüllt und nun dasiweite, welches von geringerm Durchmesser und unten