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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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316
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Zi6 Vierter Abschnitt. Hüttenarchiteklur..

mit Defnungen s f k'ix . >. versehen ist, hineingefetzt. Beic werden die Deuten von entweder drei Blasbalgen oderzwei anderen starken Blasmaschinen damit verbunden,und bei U ein lederner Schlauch mit der eigentlichen Deu-te, befestigt.

Man sieht nun leicht, was beim Gange des Geblä-ses vorgeht: das in den äussren und durch die Defnun-gen k k auch in das innere Gefäß tretende Wasser, stellteinen stets gleichförmigen Luftstrom durch die Deuteher, indem die Maffermasse e e einem zu starken Druckeder Luft weigt, inwendig bei <- fällt und aussen bei e Ssteigt. Nimmt hingegen die Luftmenge in k ab, so wirddas Wasser wieder bei § x sinken und also natürlichbet e steigen.

Dieser Regulator wird, wenn der Deckel I, >, Lix.I und 2 gut schließt, sehr luftdicht seyn, und kann vonHolz, aber gut gebunden, gemacht werden.

Z 272.

Bei Vorrichtungen der Art ist also ein doppelterZweck; einmal eine größere Luftmenge lind ferner ei-ne ununterbrochene Auströmung derselben zu er-halten. So wie der kubische Raum der Defen vcrgrös-scrt wurde, so mußte auch auf eine größere QuantitätLlckt gedacht werden, um die erweiterten Defen befriedi-gen.-und überhaupt vorchcilhafter blasen zu können. Delvielen Werken schafte man deshalb die Bälge längst ab,und da, wo sie beibehalten wurden, legte man zwei odermehrere vor einen Windbehälter. Durch diebloße Vergrößerung der Bälge ließ sich dieses nicht immererzwingen, denn natürlich nimmt mit ihrer Größe auchihre Friktion zu.