Hüttenökonomie. 341
gutes Roheisen, weiches gänzlich vom Roth - und Kalk-bruch frei ist, nur muß man immer für ein richtiges Ver-hältnis des Flusses und für ein gutes Gebläse sorgen.
§- Z07.
6.) Mahlstein, späthiger Eisenstein ').
Dieser kommt an manchen Orten sehr häufig vor,liefert ebenfalls ein gures Roheisen, und ist vorzüglich zuGußwaaren tauglich, indem' er bei einem mäßigen Zusä-he das Eisen sehr dünnflüßig macht.
Seine Bestandtheile sind: Eisenoxyd, Magne-siumoxyd, Kalk- und Kieselerde.
Durch das Verwittern oder Glühen wird er auf derOberfläche schwärzlich, indem er noch Sauerstoffanzicht.
Durch die Verbindung des Roheisens mit dem Magne-sium wird ersteres härter, und bekommt einen helleren^N,ch. Es lst indeß wahrscheinlich, daß nicht alles in^n Erzen cnchaltene Magnesium sich mit dem Roheisenverbindet, sondern daß sich ein Theil desselben im Lsenwieder oxydirt und in ,die Schlacke übergeht. Das dabeiZeugte Roheisen wird reiner, indem das Magnesiumbas Eisen, vermöge einer nähern Verwandtschaft zum^ygcn, vor der Oxydirung schützt.
§. Zv8.
7.) Rother Eisenstein **).
Alle Arten desselben, als der dichte rothe Ei-Hvsten,, der rothe Glaskopf, der Eisenocker
*) dlrci. io. d.
**) dlro. »k. », b.