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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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352
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ZZ 2 Fünfter Abschnitt.

und Eisen rahm, enthalten das Eisen in einem sehtoxydirten Zustande, mit Kohlensaure, und zuweilen mitSchwefel - und Phosphorsaure verbunden.

In dem dichten Rotheisensteine macht die Kiesel-erde, in den übrigen die Thonerde, ausser dem Ei*senoxyd, einen Hauptbestand aus.

Sie enthalten zwar alle viel Eisen, erfordern aberihrer Strengflüßigkeit und ihres Schwefelgehaltes Wege»einen starken Kalkzuschlag. Es giebt zuweilen Glasköpfe/welche aller Vorbereitung ungeachtet ein rothbrüchi'ches Eisen liefern.

Bei Verschmelzung dieser Eisensteine müssen viel Koh-len aufgeblasen werden, nicht nur wegen ihrer Streng'flüßigkeit, sondern auch wegen ihres Sauerstoffgehalts/welcher ihnen durch die Kohlen entzogen werden muß.

§- 309.

8.) Brauner Eisenstein *Z.

Der dichte Brauneisenstein und der braune Glas'köpf liefern in der Regel ein gutartiges Roheisen, auchlassen sie sich, da sie meistens einen Gehalt von za bis 4^Prozent haben, mit Vortheil Verblasen.

Ausser der Kiesel - und Thonerde enthaltennoch etwas Magnesium.

Das Eisen ist darin nicht in dem Grade opyd>^als bei den rothen Eisensteinen; auch sind sie wenigestrengflüßig, und bedürfen daher keinen so starken Koh'lensatz als erstere.

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