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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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354
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384 Fünfter Abschnitt.

neu, um ein richtiges Verhältnis der Zusammensetzungheraus zu bringen. Bei mehreren Eisensteinsgattungen/wo die Bergarten verschieden, kalk - rhon » kieselartig u. !s. f. sind, laßt sich die Beschickung leichter durchsetzen , als !bei einer einzigen und reichen Gattung; hier würde !es auf der Beschaffenheit dieser letzter» beruhen, welcheArt von Fluß man zusetzen müßte. Auch wird dies die i» ijeder andern Beschickung befindliche Hauptgattung *) ^oder der vorzüglichste Bestandtheil des ganzen Gemengeshauptsächlich bestimmen. !

§- 3iZ.

Ist der Hauptbesiandtheil der Beschickung von die-ser oder jener Beschaffenheit, so muß darnach die Fluß-art gewählt werden. Diese Wahl beruhet auf chemischen ,Grundsätzen, und ist auf die Verwandschafi her Erde»und Metalloxyde unter einander gegründet. Ist derHauprbestandtheil der Beschickung kiesel - oder tho»-artig, so muß der Fluß Kalk seyn; ist er kalkartig/so muß er Thon seyn, u. s. f.

In der Temperatur des Hohenofens ist die Ver-wand scha st der einfachenErden unter einander-'^und zum Eisenoxyd folgende:

ä.) Kalkerde:

1. Thonerde.

2. Talkerde. !

») Hierunter wird der in der Beschickung prädominirende,also in der größten Menge vorhandene Eiseristein vcr*standen,

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Vers.