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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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Hüttenökonomie.

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§- Zio.

9.) Thonartiger Eisenstein *).

Von dieser Gattung sind vorzüglich der gemeinechonartige Eisenstein, der körnige Eisenstein und dasVohnenerz bekannt.

Die Haupkbestandthejlc sind, ausser dem Eisenoxyd,Thon - und etwas Kieselerde.

Meistens sind sie nicht sehr reichhaltig, geben aber^ Gesellschaft eines kalk - und kieselartigen Eisensteinssehr gutes Roheisen.

§- Zn-

Vei allen Eisensteinen, wo eine der bekannten Er-den Hauptbcstandthcil ausmacht, muß man bei derBeschickung mehrere Erdarten zusammenbrin-gn, weil sich Erden, die auch an und für sich selbst^engsiüßjg , oder gar unschmelzbar sind, dennoch in ei-"en, verhaltnißmäßigen Gemenge unter einander, mittelstchemischer Derwandschaften, im Feuer au,lösen,, und einAltes Schmelzen bewirken. Wo möglich, muß man aberA>»ler lieber Eisensteine selbst als unhaltige Zuschlage neh-men, um die Beschickung nicht ohne Noch arm zu machen,wodurch nur die Schmelzkosten vermehrt werden.

§- Zi2> . .

Da die bei einer Eisensteinsgattung befindliche^rgart über die Streng - oder Leichtflüßigkeit dersel-A' entscheidet, so muß man jedwede Gattung genau ken-

*) dlro. I Z. 3. b. c. ll. e. f.'^Hüttenkunde-

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