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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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384
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Z84 Fünfter Abschnitt.

wirkenden Luftstroms, etwas oxydirt werden; da es aberwieder mit Kohlen in Berührung kommt, so .wird sich da'durch und indem es sich mit der übrigen Roheisenmasscvermischt, das angezogene Oxygcn wieder abscheiden-Ein geringer Theil Eisen wird im Hecrdc noch von demKohlenstoffe ausgelöst! werden und sich so der Graphitbilden, welcher, wenn gahr aufgegeben wurde, aufdem Roheisen sichtbar, und im andern Falle darin ver'theilt ist.

§- 332 -

Die beiden wesentlichen, zu jeder Schmelzungentbehrlichen Substanzen sind: das Brennmaterialund die atmosphärische Luft.

Die Mittel, wodurch das Schmelzen der Erze in*Hohcnofcn bewirkt wird, sind also die Kohlen und derWind. Das Phänomen des Feuers erklärt sich, indemdas Sauerstoffgas, welches die atmosphärische Luft eist'hält, durch den brenichare» Körper, die Kohle, zerlegtwird, Licht und Wärme bildet, den Kohlenstoff der Kohltsäuert, welcher als Kohlensäure verflüchtigt wird, und dieSchmelzung bewirkt.

Es entstehen daher bei diesem Prozesse folgende Pc^

dukte und Edukte:

Kohlensaures Gas;

Gekohltes Wasscrstoffgas, Salpetersto^i gas oder Stickgas;

Kohlenasche;

Schlacken und

Metallisches Eisen (zuweilen in VcrbindlMsmehrerer Metalle, des SchwefelsPhosphors).