4v8 Fünfter Abschnitt. Hüttenökonomie.
eckigt noch schuppicht ist. Ein solches Eisen ist ge-wöhnlich dicht und gleichförmig, von einer reinen-Oberfläche und frei von harten Körnern. Schmie-det man es dünn aus, so hat es die Eigenschaft,faden artig zu werden. Ist es ohne sichtbaresKorn, fein und matt und hak weiße Adern, so wirdes für das beste und vollkommenste Eisen gehalten.
4) Feinkörnigt Eisen existirt eigentlich nicht, sowdem diese Eigenschaft besitzt nur der Stahl.
L.) Faserige Eisen.
Zeigt eine vorzügliche Zähigkeit, indem es kalt ben>Zerbrechen sehr widersteht, und erst einknickt, ehe es bricht-Der Bruch desselben ist ganz matt, weil er nicht körnigt,sondern fadeyartig ist.
Man unterscheidet t
,) Kurzfaserigt Eisen— dies ist dunkelgrau, undzeigt im Bruche kurze Zacken. Es ist sehr weichund geschmeidig, aber nicht sonderlich zäh.
r) Langfaserigt Eisen; — spielt mehr ins Li^graue. Es ist sehr zah und zu groben Arbeiten st^brauchbar.
z) Blatterigt Eisen, ist lichtgrau, und seine Bet-ter find unter mancherlei Richtungen irregulärsammengehäuft. Es ist zäh und geschmeidig; ab^nicht sehr dicht. ,
e.) Gemengt Eisen.
Die Farbe und das Gewebe desselben sind manchelei Abänderungen unterworfen. In einem und demselben