isie Abtheilung. Vorn Eisen überhaupt. 41?
ä) Zähigkeit und Dehnbarkeit.— Es laßt sich we.der kalt noch warm schmieden oder strecken, es istäuscrst spröde und brüchig;- wegen dieser auszeich-nenden Eigenschaft, erhielt es den Namen Roh-eisen.
«) Schmclzbarkeit. — So wohl bei offenem Feuer alsin verschlossenen Gefäßen, schmelzt es für sich ohneZusatz, und laßt sich solchergestalt gießen. Hiervonerhielt es den Namen Gus eisen,k) Härte. — Die Härte desselben ist sehr beträchtlich, undkann durch Ablöschen im Wasser noch vermehrtwerden.
t) Ver brenn ljchkeit.— Es ist leichter als geschmei-diges Eisen opidirbar, und brennt daher sehr leicht,indem es knisternde Funken, wie der Stahl, vonsich wirft. Graues Roheisen sprühet mehr Fun-ken, und ist lcichtflüßiger als weißes. Es lauft' ebenfalls mit verschiedenen Farben an, nur weni-ger lebhaft.
Die Säuren lassen auf dem Roheisen einenschwarzen Fleck zurück.
§- 359 «
Man theilt das Roheisen in drei Hauptgattungen:s) in graues oder gahres,b) in weißes oder grelles,
0) in halbirtes oder buntes Roheisen, welchesaus grauen und weißen zusammengesetzt ist.
Es giebt noch verschiedene Nüancen davon, wel-che entweder von der Beschaffenheit der Erze oder vonder Behandlung beim Schmelzen abhängen.
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