i sie Abtheilung. Vom Eisen überhaupt. 419
Das Roheisen selbst laßt im Flusse mehr oder we-Niger davon auf, nach Beschaffenheit der Schmelzung der'iugesctztcn Kohlcnmengc und dca Windführung.
§. Z69.
Der Kohlenstoff macht nicht nur einen Bciiandtheildes Roheisens, sondern auch des Stahls aus. Seine Exi-stenz j„ beiden Körpern beweisen folgende Thatsachen:r) Wird Roheisen oder Stahl einer chemischen Auflö-sung unterworfen,-so bleibt zum Rückstände Gra-phit (welcher aus 0,9 Theilen reiner Kohle undO,i Theil metallischem Eisen besteht) *-') zurück.
2) Roheisen und Stahl, in offenen Gefäßen mit Sal-peter der Glühhitze ausgesetzt, so erfolgt eine Vcr-puffung.
Z) Geschmeidiges Eisen, in verschlossenen Gefäßen mitRoheisen ccmentirt, so verwandelt sich dieses inStahl, indem es sich mit dem Kohlenstoffe dessel-ben verbindet.
Die Menge des Kohlenstoffs in den Cisengattun-lstn ist sehr verschieden; das Roheisen enthalt davonüberhaupt am meisten. Die Cisengattmigcn im Ällgemei«"kn stehen in Rücksicht ihres quantitativen VerhältnissesKohlenstoffe in folgender Ordnung:
1) Roheisen:
s) Graues oder gahrcs;
b) buntes oder halbirtcs;
c) weißes vder grelles.
*) Dies Verhältniß miiß erst noch durch Versuche bestimmtwerden — keinen der beiden Stoffe hat man bis jetzk oh-ne Sauerstoff herstellen können.
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